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Motorräder für Priester

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India 01/2019
 

Erfolgsgeschichte: Vier Mopeds für die Betreuung der Gläubigen in der Diözese Eluru

Immer wieder werden wir um Fahrräder und Mopeds für die Priester und Katecheten der Diözese Eluru im östlichen Südindien gebeten. Denn viele der 1150 Dörfer der Diözese, in denen katholische Gläubige leben, sind nur über schmale, nicht ausgebaute Wege zu erreichen. Die Priester und Katecheten müssen stundenlang zu Fuss gehen, um von einem Dorf ins andere zu gelangen. Aber ein Auto würde ihnen gar nicht helfen, denn die Wege sind dafür nicht geeignet. Mit einem Moped oder einem Fahrrad hingegen können sie viel Zeit und Kraft sparen und die Menschen intensiver betreuen. 

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Einerseits brauchen die Gläubigen seelsorgliche Hilfe. Viele sind noch gar nicht lange Christen. Sie müssen besonders intensiv betreut und begleitet werden, damit der Glaube in ihnen tiefe Wurzeln schlagen kann und sie in das Leben der Kirche hineinwachsen. Zugleich brauchen die Menschen aber auch viel Hilfe in den Nöten des täglichen Lebens. Es herrscht in dem Gebiet grosse Armut. Die Menschen arbeiten als Tagelöhner und leben von der Hand in der Mund. Bereits die Kinder müssen auf den Feldern der Landbesitzer arbeiten, das Vieh der Reichen hüten oder sich als Dienstboten verdingen. Zur Schule gehen können die meisten nicht. Ganze Familien leben in kleinen Strohhütten. Fliessendes Wasser gibt es nicht.

Im Durchschnitt haben die Familien am Tag nur einen halben Euro zur Verfügung. Oft werden sie jedoch sogar um ihren kargen Tageslohn betrogen, und dann geht die ganze Familie mit leerem Magen zu Bett. Mit 3.200 Euro haben unsere Wohltäter geholfen, vier Mopeds für die Arbeit in der Diözese zu erwerben, damit Priester und Helfer leichter in die Dörfer gelangen und die Menschen, die Hilfe brauchen, erreichen können. Bischof Jaya Rao Polimera dankt allen Wohltätern von Herzen und versichert alle, die geholfen haben, seiner Gebete